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Der I. Katzenklub
Österreichs

 
 
 
 
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Screening Test

Name der Katze

Geschlecht

geboren Rasse und Farbe
 

 

M-1/0

W-0/1



  Stammbaumnummer Mikrochipnummer
Es wurden die nachfolgend angeführten Punkte geprüft:
Ein Mikrochip ist für alle weißen Katzen aller Rassen obligatorisch.

1. Obligatorische Untersuchungen Dies sind Untersuchungen, wie sie jeder Tierarzt beim Impfen einfach durchführen kann.

Zutreffendes ankreuzen:

JA

NEIN

Anmerkungen des Tierarztes Hier fügt der Tierarzt seine Anmerkungen ein, wenn erforderlich.
Hodenanomalie
wie z.B. Monorchismus, Cryptorchismus

Dies bedeutet, dass bei Katern nur ein Hoden oder kein Hoden fühlbar ist. Es ist dies ein genetischer Defekt, der vererbt wird. Dieser Defekt wird von beiden Eltern vererbt, also trägt das Weibchen diesen Defekt und sollte besser nicht mehr zur Zucht verwendet werden.
Blindheit

Es ist nicht erlaubt, blinde Katzen auszustellen oder mit ihnen zu züchten.
Schielen

Tritt des öfteren bei Katzen auf, die Siamabzeichen haben, und kommt bei allen Rassen vor, also nicht nur bei Siam.
Patella luxation

Tritt meist an den Hinterbeinen auf, dass die Kniescheibe locker ist und aus ihrer Rille, in der sie sich bewegt, herausspringt. Prüfen Sie dies keinesfalls selbst, sie können der Katze schweren Schaden zufügen. Katzen, die dieses Problem haben, können mit zunehmendem Alter große Probleme bei der Bewegung haben, sodass eine Operation erforderlich wird.
fixe Abweichung des Xiphisternums

Am Ende des Brustbeines befindet sich der so genannte Schwertfortsatz, ein kurzes Bein, das so abweichen kann, dass es nach außen steht, und von außen sichtbar ist. Manches Mal ist die Abweichung flexibel, sodass sie mit dem Heranwachsen wieder verschwindet. Dies festzustellen ist alleine Sache des Tierarztes. Dies ist ein Defekt, der bei Siamesen, aber auch bei Persern und Exotic öfters beobachtet werden kann, schließt jedoch keine Rasse aus. Wenn die Abweichung sich nach innen wendet, kann meist nur eine Operation helfen.
Nabelbruch

(umbilical hernia)

Ein Nabelbruch kann dazu führen, dass die Eingeweide in die Bauchhöhle durchhängen, ist also ein ernstes Problem und sollte operativ behoben werden. Beobachtet wurde dieser Defekt bei Briten, bei manchen Abessinierlinien, schließt jedoch keine Rasse aus. Solche Katzen sind aus der Zucht zu nehmen, da auch dieser Defekt, wie viele andere auch, vererbbar ist.
vollständiger Impfschutz:

Panleukopenie, Katzenschnupfen, FeLV (Impfungen nicht älter als 1 Jahr !)

Unter vollständigem Impfschutz wird bei einem Jungtier, das zum ersten Mal geimpft wurde, die Erst- und Zweitimpfung verstanden. Jede Impfung muss beim ersten Mal zweimal im Abstand von 4 Wochen gemacht werden. Nur eine Erstimpfung baut keinerlei Impfschutz auf.
Jedes weitere Jahr wird eine Impfung nur 1-mal wiederholt.
Parasiten

(Flöhe, Milben)

Flöhe halten sich sehr gerne am Halsansatz und am Schwanzansatz auf. Auch sieht man gerne ihre Bissspuren. Flöhe können Würmer übertragen.
Bei Milben, Ohrmilben, sind die Ohren oft auffallend schmutzig. Aber Vorsicht, dies festzustellen, ist alleine Sache des Tierarztes, und aus schmutzigen Ohren alleine kann man deshalb nicht ableiten, dass die Katze Milben hat.
Gebiss:
  • Prognatismus
  • Fangzähne verschoben
 

 

 

Das Gebiss ist ein wichtiger Teil bei der Katze, die von Natur aus ein Jäger ist, und ihre Beute, also auch ihr Fressen nur wenig kaut und meist hinunterschlingt.
Prognatismus bedeutet, dass entweder der Oberkiefer vorsteht, oder der Unterkiefer vorsteht, was meist mit zunehmendem Alter mehr wird. Eine solche Katze benutzt dann auch öfters ihre Pfoten zum Fressen, da sie das Futter nicht ordnungsgemäß mit ihren Zähnen allein aufnehmen kann. Dies ist um so mehr der Fall, wenn die Fangzähne nicht parallel stehen, oder der Kiefer verschoben ist. Solche Probleme treten öfters bei extremen Rassen auf, also Rassen mit sehr kurzen Nasen, oder Rassen mit sehr langen Köpfen. Daher wird ein verantwortungsvoller Züchter bei diesen Rassen sehr großen Wert auf ein ordnungsgemäßes gerades Gebiss legen.
Augen/Atemwege:
  • Entropium
  • zu enge Nasenlöcher (mehr hoch als breit)

 


 


Bei extremen Rassen, deren Schädel stark verkürzt ist oder deren Schädel sehr lang ist, kann es zu verschiedenen Problemen mit den Augen oder den Atemwegen, insbesondere im Nasenbereich, kommen:
rinnende Augen, weil der Tränenkanal verkürzt oder geknickt ist,
sehr tiefliegende Augen, wo das dritte Augenlid sichtbar wird,
stark hervorquellende Augen,
Rolllider (Entropium), wo das untere Augenlid nach innen gewölbt ist, sodass die feinen Wimpern ständig den Augapfel reizen.
Zu enge Nasenlöcher, also z.B. eine Nase, die sich zu stark nach oben wölbt, kann ein Problem für eine Katze werden.
Auch hier werden verantwortungsbewusste Züchter sehr großen Wert darauf legen, dass die Proportionen stimmen und dass solche Defekte in seiner Zucht nicht auftreten.
Schnurrbarthaare vorhanden

Die Schnurrbarthaare zählen zu den primären Sinnesorganen, und sind für die Orientierung der Katze unerlässlich. Fehlen Sie, so ist auch oft eine Störung der Motorik die Folge.
Lunge

abhören

 


OB

Befund:
OB bedeutet 'Ohne Befund'. Durch Abhören der Lunge kann ein Tierarzt feststellen, ob die Atmung einer Katze in Ordnung ist.
Herz

abhören

 


OB

Befund:
Auch am Geräusch und dem Rhythmus des Herzen kann ein Tierarzt feststellen, ob hier ein Problem vorliegen kann und z.B. ein Ultraschall erforderlich ist. So wurden bei manchen Siamlinien, Perser- und Exotic-Linien Herzerkrankungen festgestellt, sehr oft sterben die Jungtiere sehr früh.
Allgemeiner klinischer äußerer Befund

 



Hier wird der Tierarzt Größe, Gewicht und allgemeinen Entwicklungszustand der Katze begutachten.

 

2. Obligatorische Untersuchungen Dies sind Tests, die zwingend vorgeschrieben sind.

Für alle weißen Katzen aller Rassen ist ein Audiometrischer Test als Anlage beizulegen.

Ein Klatschtest ist nicht ausreichend, da Katzen auf den geringsten Lufthauch reagieren. Weiße Katzen, und hier vor allem diejenigen mit blauen Augen (beide Augen blau, oder odd-eyed) können Taubheit vererben. Taube Katzen selbst sind nicht unglücklich, sie adaptieren sich sehr rasch und sehr gut, aber sie können sich nicht normal um ihre Jungtiere kümmern, da die Kommunikation durch ihre Taubheit sehr eingeschränkt ist.
Daher ist es in unserem Klub verboten, weiße Katzen mit weißen Katzen zu verpaaren.

Für alle Koratkatzen, die zur Zucht verwendet werden, ist ein DNA-Test für GM (Gangliosidosis) beizulegen*.
Für alle Norwegischen Waldkatzen, die zur Zucht verwendet werden, ist ein DNA-Test für GSD IV (Glycogenosis IV) beizulegen*.
Für alle Burmakatzen, die zur Zucht verwendet werden, ist ein DNA-Test für GM II (Gangliosidosis II) beizulegen*.
* oder es ist durch entsprechende DNA-Tests bewiesen, dass beide Elterntiere der Zuchtpartner von der entsprechenden Erbkrankheit frei sind.

GM ist eine schwere Schädigung im Gehirn, führt zu schweren motorischen Ausfällen und letztendlich zum Tod der Jungtiere in sehr frühem Alter.
GSD IV beschreibt die Speicherung von abnormalen Glykogen in den Myozyten (Muskelzellen), Hepazyten (Leberzellen) und Neuronen. Dies führt zur tödlichen Beschädigung der Organe. Die betroffenen Kitten sterben sehr bald nach der Geburt meistens in Folge der Hypoglykemie. Katzen, die überleben, sterben innerhalb von 5 Monaten an einer progressiven neuromuskulären Degeneration.

3. Empfohlene Untersuchungen Dies sind Tests, die dringend für die angeführten Rassen empfohlen werden.

Zutreffendes ankreuzen:

JA

NEIN

Anmerkungen des Tierarztes
Hüftdysplasie
Perser, Exotic, Maine Coon
Rassen mit schwerem Körperbau können Deformationen der Hüftknochen vererben, was zu Lahmheit führen kann, und eine Operation erforderlich macht. Diese Untersuchung erfolgt durch Röntgen.
Nierenpolyzystitis PKD
(Polycystic Kidney Disease)
Perser, Exotic, Britisch Kurzhaar
PKD wird durch Ultraschall erkannt, wobei das Ultraschallgerät über eine genügend hohe Hz-Frequenz verfügen muss, und der Tierarzt sehr geübt sein muss, da Katzen eine so genannte Wanderniere haben. PKD wird autosomal dominant vererbt, und kann zum Tod der Katzen führen, sehr oft werden solche Katzen zwischen 6-8 Jahre alt. Oft müssen die Tiere mehrmals geschallt werden, um auch Zysten, die sich um eine Größe von 2 mm bewegen, zu erkennen. Katzen sollten daher so an die 7 Monate alt sein, und bei unklarer Diagnose sollte der Ultraschall in einem Alter von 1,5 - 2 Jahren wiederholt werden.
Hypertrophe Cardiomyopathie HCM
Maine Coon
Dieser Defekt äußert sich meistens in einer Verdickung der Herzscheidewände oder Klappen, sodass die Frequenz erhöht ist, um mehr Sauerstoff zu transportieren. Die Untersuchung erfolgt mit Ultraschall, und der Tierarzt muss hier sehr geübt sein.
Katzen können hier auch an zeitweiser Kurzatmigkeit leiden, die manches Mal wie ein epileptischer Anfall aussieht. Diese Tiere müssen ihr ganzes Leben lang Herztabletten nehmen, und können so doch recht alt werden. Festgestellt wurde HCM zuerst bei Maine Coon, kann jedoch auch bei anderen Rassen auftreten, z.B. Perser, Exotic, Britisch Kurzhaar.
Progressive Netzhautatrophie PRA
Abessinier, Somali
Meist löst sich hier die Netzhaut ab, sodass die Katzen erblinden. Festgestellt wurde PRA zuerst bei manchen Abessinierlinien.

 

 

Ort, Datum                              Unterschrift und Stempel des Tierarztes

 
 
 
 

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